
Wir engagieren uns für die Weiterentwicklung einer hochwertigen präklinischen Notfallversorgung und stellen in unserer Herangehensweise die Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt.
Der BVRD.at ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als unabhängige Plattform und Anlaufstelle rund um die Etablierung und Weiterentwicklung eines modernen, qualitativ hochwertigen und patientenorientierten Rettungswesens in Österreich einsetzt.
Wir sind wieder auf der Suche nach herausragenden Initiativen, innovativen Ausbildungskonzepten, mutigen Neuerungen, nachhaltigen Lösungen und starken Ideen, die den Rettungsdienst in Österreich qualitativ voranbringen.
Wer sind die Menschen, die mit Engagement, Fachkompetenz und Weitblick den Rettungsdienst besser machen? Wer setzt neue Maßstäbe in der präklinischen Notfallversorgung? Wer übernimmt Verantwortung, denkt weiter und gestaltet aktiv die Zukunft des Rettungswesens in Österreich?
Mache diese Persönlichkeiten und Teams sichtbar zu machen und hole sie gemeinsam mit uns vor den Vorhang.
Nominierungsfrist: 31.5.2026
Vom 18. bis 24. Mai 2026 rufen wir die “Aktionswoche Rettungsdienst” aus. Eine Woche lang steht der Rettungsdienst in Österreich im Rampenlicht. Veranstaltungen, Aktionen und Begegnungen zeigen auf, wie vielseitig, innovativ und unverzichtbar der Rettungsdienst für unsere Gesellschaft ist.
Das Beste daran: jede und jeder kann sich daran beteiligen: als Teilnemer:in einer Aktivität, als Veranstalter:in einer Aktion oder beim Abschlussevent im Parlament.
Teurer, aber nicht besser. Das ist seit Jahren die Dynamik im Rettungswesen. Die Fahrtenzahlen steigen, die Kosten rennen davon. Kurzum: Das Entlastungspotenziale des Rettungsdienstes wird nicht ausgeschöpft.
Wer das Rettungswesen entlasten will, muss dort investieren, wo Entscheidungen fallen: vor dem Spital. Ein vollständiger Rollout der Höherqualifizierung von rund 4.000 Notfallsanitäter:innen (von aktuell 48.000 Sanitäter:innen) bis 2036 bringt dem Gesundheitssystem ein dauerhaftes Entlastungspotenzial von rund 840 Mio. Euro jährlich.
Dadurch werden Ressourcen frei – für den Ausbau der niedergelassenen Versorgung, für mobile und stationäre Langzeitpflege und für die Entlastung der Spitalsambulanzen. Innovative Versorgungsmodelle wie Gemeindenotfallsanitäter:innen (Deutschland), Telenotfallsanitäter:innen (Wien) oder Acute Community Nurses [NÖ] belegen das Potenzial.
Diese Ansätze müssen in die Sanitäter:innenausbildung aufgenommen werden. Wenn ab 2027 schrittweise ausgebildet wird, greifen die Effekte rasch. Die Ausbildungskosten amortisieren sich bereits in den ersten Jahren. Jeder investierte Euro in die Ausbildung zukünftiger Notfallsanitäter:innen kommt in der Akutversorgung 20-fach zurück.
Alle, die im Rettungsdienst tätig sind und Reformen anstoßen wollen, wissen: es ist kompliziert. Und es ist vielfältig. Wir haben in einem Dossier in einem großen Bogen versucht, für Entscheidungsträger:innen die größten Herausforderungen, Unterschiede und Handlungsbedarf sichtbar zu machen. Auch wenn eine SanG Reform nicht alle Strukturprobleme lösen wird, sehen wir hier einen wichtigen Hebel, um Veränderungen voranzubringen und den Sanitäter:innen endlich den Stellenwert einzuräumen, den sie schon lange verdienen.
Du bist überzeugt, dass Veränderung im Rettungsdienst notwendig ist? Dann werde jetzt aktiv und engagiere dich in deinem Umfeld. Wir unterstützen dich dabei. Zum Beispiel mit den 10 Fakten zum Rettungsdienst.
Für Informationen zu den einzelnen Kursformaten, klicken Sie bitte auf das jeweilige Logo.

PreHospital Trauma Life Support Kurse richten sich an alle, die präklinisch Traumapatientinnen und Traumapatienten versorgen – vom First Responder bis hin zum Notarzt.
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Advanced Medical Life Support ist ein Konzept zur akutmedizinischen Beurteilung und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit internistischen und/oder neurologischen Notfällen und/oder Erkrankungen.
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Der Kurs Emergency Pediatric Care fokussiert auf die strukturierte Vorgehensweise zur Behandlung von kranken und verletzten Kindern.
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Bei Tactical Emergency Casualty Care geht es um die Zusammenarbeit und strukturierte Versorgung in taktischen Lagen (Terror, Amok, Massenanfall an Verletzten). Das Kursformat gibt es als TCCC auch für militärischen Bereich.
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Geriatric Education for Emergency Medical Services zielt auf die Versorgung älterer Patientinnen und Patienten ab und öffnet die Augen für ihre besonderen Herausforderungen, Bedürfnisse und Anforderungen an die präklinische Notfallversorgung.
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