
Wir engagieren uns für die Weiterentwicklung einer hochwertigen präklinischen Notfallversorgung und stellen in unserer Herangehensweise die Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt.
Der BVRD.at ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als unabhängige Plattform und Anlaufstelle rund um die Etablierung und Weiterentwicklung eines modernen, qualitativ hochwertigen und patientenorientierten Rettungswesens in Österreich einsetzt.
Der International Paramedics Day am 8. Juli würdigt weltweit die zentrale Rolle von Sanitäter:innen als unverzichtbare Leistungsträger im Gesundheitswesen. Unter dem diesjährigen Motto „Innovate & Integrate“ steht insbesondere ihre Fähigkeit im Fokus, sich an steigende Anforderungen anzupassen und hochwertige Versorgung in unterschiedlichsten Einsatzsettings zu gewährleisten. In Österreich fehlen dafür jedoch vielfach die strukturellen Voraussetzungen.
Ein Rückblick unserer Aktionswoche Rettungsdienst vom 18. bis 24. Mai 2026 folgt in Kürze. Eine Woche lang stand der Rettungsdienst in Österreich im Rampenlicht. Veranstaltungen, Aktionen und Begegnungen zeigen auf, wie vielseitig, innovativ und unverzichtbar der Rettungsdienst für unsere Gesellschaft ist.
Notärzt:innen müssen dort verfügbar sein, wo Menschen wirklich um ihr Leben kämpfen!
Bei einem Pressegespräch der Plattform Notfallmedizin Österreich brachten Notärzt:innen, Notfallmediziner:innen und der BVRD.at gemeinsam Nachdruck in eine seit Jahren überfällige Reform des Rettungsdienstes. „Mehrere Untersuchungen zeigen, dass nur in etwa 20 Prozent aller Notarzt‑Einsätze tatsächlich notärztliche Maßnahmen erforderlich werden. In über der Hälfte der Fälle ist gar keine ärztliche Maßnahme notwendig“, betont Univ.-Prof. Dr. Helmut Trimmel (ÖGARI). „Damit ist das österreichische Rettungs- und Notarztwesen nicht nur ineffektiv, sondern auch unverhältnismäßig teuer.“
Teurer, aber nicht besser. Das ist seit Jahren die Dynamik im Rettungswesen. Die Fahrtenzahlen steigen, die Kosten rennen davon. Kurzum: Das Entlastungspotenziale des Rettungsdienstes wird nicht ausgeschöpft.
Wer das Rettungswesen entlasten will, muss dort investieren, wo Entscheidungen fallen: vor dem Spital. Ein vollständiger Rollout der Höherqualifizierung von rund 4.000 Notfallsanitäter:innen (von aktuell 48.000 Sanitäter:innen) bis 2036 bringt dem Gesundheitssystem ein dauerhaftes Entlastungspotenzial von rund 840 Mio. Euro jährlich.
Dadurch werden Ressourcen frei – für den Ausbau der niedergelassenen Versorgung, für mobile und stationäre Langzeitpflege und für die Entlastung der Spitalsambulanzen. Innovative Versorgungsmodelle wie Gemeindenotfallsanitäter:innen (Deutschland), Telenotfallsanitäter:innen (Wien) oder Acute Community Nurses [NÖ] belegen das Potenzial.
Diese Ansätze müssen in die Sanitäter:innenausbildung aufgenommen werden. Wenn ab 2027 schrittweise ausgebildet wird, greifen die Effekte rasch. Die Ausbildungskosten amortisieren sich bereits in den ersten Jahren. Jeder investierte Euro in die Ausbildung zukünftiger Notfallsanitäter:innen kommt in der Akutversorgung 20-fach zurück.
Alle, die im Rettungsdienst tätig sind und Reformen anstoßen wollen, wissen: es ist kompliziert. Und es ist vielfältig. Wir haben in einem Dossier in einem großen Bogen versucht, für Entscheidungsträger:innen die größten Herausforderungen, Unterschiede und Handlungsbedarf sichtbar zu machen. Auch wenn eine SanG Reform nicht alle Strukturprobleme lösen wird, sehen wir hier einen wichtigen Hebel, um Veränderungen voranzubringen und den Sanitäter:innen endlich den Stellenwert einzuräumen, den sie schon lange verdienen.
Du bist überzeugt, dass Veränderung im Rettungsdienst notwendig ist? Dann werde jetzt aktiv und engagiere dich in deinem Umfeld. Wir unterstützen dich dabei. Zum Beispiel mit den 10 Fakten zum Rettungsdienst.
Für Informationen zu den einzelnen Kursformaten, klicken Sie bitte auf das jeweilige Logo.

PreHospital Trauma Life Support Kurse richten sich an alle, die präklinisch Traumapatientinnen und Traumapatienten versorgen – vom First Responder bis hin zum Notarzt.
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Advanced Medical Life Support ist ein Konzept zur akutmedizinischen Beurteilung und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit internistischen und/oder neurologischen Notfällen und/oder Erkrankungen.
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Der Kurs Emergency Pediatric Care fokussiert auf die strukturierte Vorgehensweise zur Behandlung von kranken und verletzten Kindern.
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Bei Tactical Emergency Casualty Care geht es um die Zusammenarbeit und strukturierte Versorgung in taktischen Lagen (Terror, Amok, Massenanfall an Verletzten). Das Kursformat gibt es als TCCC auch für militärischen Bereich.
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